Lizenz

Dieses Werk ist unter einer Creative Commons Lizenz vom Typ Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International zugänglich. Um eine Kopie dieser Lizenz einzusehen, konsultieren Sie http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/ oder wenden Sie sich brieflich an Creative Commons, Postfach 1866, Mountain View, California, 94042, USA.

1. Vorwort

Das Modul wie auch diese Doku ist noch unvollständig und work-in-progess. Bei jeglichen Unklarheiten in dieser Funktionsbeschreibung und generellem Aufbau und Anschluß, unterlassen Sie den Betrieb und kontaktieren Sie den Bausatzersteller.

2. Symbolerklärung

Ein wichtiger allgemeiner Hinweis für den sicheren Aufbau und die sichere Bedienung. Dieser sollte durch den Anwender bachtet werden, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.
Ein genereller Hinweis, der durch den Anwender beachtet werden sollte.
Ein technischer oder sicherheitstechnischer Hinweis, der unbedingt durch den Anwender beachtet werden muss.
Ein technischer oder sicherheitstechnischer Gefahrenhinweis, der unbedingt durch den Anwender beachtet werden muss. Zur Gefahrenabwendung muss der Anwender unbedingt die gegebenen Anweisungen befolgen und die beschriebenen Maßnahmen ergreifen.

3. Rechtliches

Der vorliegende Bausatz wird dem Anwender für eigene Experimente überlassen. Er stellt kein Produkt im Sinne des ProdHaftG oder elektronisches Gerät im Sinne des ElektroG dar und wird als Gerät nicht kommerziell vertrieben.

Die Überlassung gegen Unkostenerstattung erfolgt unter Ausschluss jeglicher Sach­mangelhaftung.

Für den vorliegenden Bausatz werden keine Funktionsgarantien gegeben. Für Schäden am Bausatz oder an damit verbundenen Geräten oder Modulen wird keine Haftung übernommen. Gewährleistungen, Garantien und Widerrufsrechte gibt es nicht.

4. Sicherheitshinweise

Beim Umgang mit Produkten, die mit elektrischer Spannung in Berührung kommen, müssen die gültigen VDE-Vorschriften beachtet werden, insbesondere VDE 0100, VDE 0550/0551, VDE 0700, VDE 0711 und VDE 0860.

Werkzeuge dürfen an Geräten, Bauteilen oder Baugruppen nur benutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass die Geräte von der Versorgungsspannung getrennt sind und elektrische Ladungen, die in den im Gerät befindlichen Bauteilen gespeichert sind, vorher entladen wurden.

Spannungsführende Kabel oder Leitungen, mit denen das Gerät, das Bauteil oder die Baugruppe verbunden ist, müssen stets auf Isolationsfehler oder Bruchstellen untersucht werden. Bei Feststellen eines Fehlers in der Zuleitung muss das Gerät unverzüglich aus dem Betrieb genommen werden, bis die defekte Leitung ausgewechselt worden ist. Bei Einsatz von Bauelementen oder Baugruppen muss stets auf die strikte Einhaltung der in der zugehörigen Beschreibung genannten Kenndaten für elektrische Größen hingewiesen werden. Wenn aus einer vorliegenden Beschreibung für den nicht gewerblichen Endverbraucher nicht eindeutig hervorgeht, welche elektrischen Kennwerte für ein Bauteil oder eine Baugruppe gelten, wie eine externe Beschaltung durchzuführen ist oder welche externen Bauteile oder Zusatzgeräte angeschlossen werden dürfen und welche Anschlusswerte diese externen Komponenten haben dürfen, so muss stets ein Fachmann um Auskunft ersucht werden. Es ist vor der Inbetriebnahme eines Gerätes generell zu prüfen, ob dieses Gerät oder Baugruppe grundsätzlich für den Anwendungsfall, für den es verwendet werden soll, geeignet ist!

Im Zweifelsfalle sind unbedingt Rückfragen bei Fachleuten, Sachverständigen oder den Herstellern der verwendeten Baugruppen notwendig!

Bitte beachten Sie, dass Bedien- und Anschlussfehler außerhalb unseres Einflussbereiches liegen. Verständlicherweise können wir für Schäden, die daraus entstehen, keinerlei Haftung übernehmen. Bei Installationen und beim Umgang mit Netzspannung sind unbedingt die VDE-Vorschriften zu beachten. Geräte, die an einer Spannung über 35 V betrieben werden, dürfen nur vom Fachmann angeschlossen werden. In jedem Fall ist zu prüfen, ob der Bausatz oder die Platine für den jeweiligen Anwendungsfall und Einsatzort geeignet ist bzw. eingesetzt werden kann.

Derjenige, der eine Schaltung oder einen Bausatz aufbaut und fertigstellt oder eine Baugruppe durch Erweiterung bzw. Gehäuseeinbau betriebsbereit macht, gilt nach DIN VDE 0869 als Hersteller und ist verpflichtet, bei der Weitergabe des Gerätes alle Begleitpapiere mitzuliefern und auch seinen Namen und Anschrift anzugeben. Geräte, die aus Bausätzen selbst zusammengestellt werden, sind sicherheitstechnisch wie ein industrielles Produkt zu betrachten.

Für alle Personen- und Sachschäden, die aus nicht bestimmungsgemäßer Verwendung entstehen, ist nicht der Hersteller sondern der Betreiber verantwortlich. Bitte beachten Sie, das Bedien- und/und Anschlussfehler außerhalb unseres Einfußbereiches liegen. Verständlicherweise können wir für Schäden, die daraus entstehen, keinerlei Haftung übernehmen.

Jegliche Vorschriften und Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit elektrischen Komponenten sind vom Anwender einzuhalten.

Beachten Sie ebenfalls die Richtlinien unter Betrieb.

5. Spezieller Sicherheitshinweis: Kleinteile

ACHTUNG: Der Bausatz enthält verschluckbare Kleinteile. Von Kindern fernhalten.

6. Bekannte Fehler

Folgenden Fehler sind bekannt. Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise!
Falscher Bestückungsaufdruck

Auf der Platine ist die Bezeichnung von Widerstand R4 und R5 vertauscht. Der Widerstand R4 muss also dort bestückt werden, wo der R5 steht und umgekehrt.

7. Einbau

simple 3d
Abbildung 1. Der Hauptschalter

Das Modul dient zum zentralen Einschalten der zentralen Stromversorgung von Schiffsmodellen. Das Einschalten und das Ausschalten erfolgen über einen Tastkontakt (Reed-Kontakt). Das Modul gibt optische Rückmeldung (LED) über seinen Zustand.

Das folgende Bild zeigt den Einbau schematisch:

schema simple
Abbildung 2. Schematischer Anschluß des Hauptschalters an Akku, Verbraucher (Steller), LED und Kontakt

7.1. Anschluß an den Akku

Für einen ordnungsgemäßen Betrieb ist das Modul mit entsprechenden Kabeln zu versehen, die einen ausreichenden Querschnitt aufweisen.

Die Anschlüsse Vin (Plus) / Gnd sind mit dem Akku zu verbinden.

Die Anschlüsse Vout (Plus) / Gnd sind mit den zu versorgenden Geräten zu verbinden.

Ein Verpolen der Anschlüsse kann zu einem Defekt führen.

Achten Sie neben ausreichenden Querschnitten der Kabel auch immer auf kurze Verbindungen, vor allem vom Akku zu Hauptschalter bzw. bei allen, hohen Strom führenden Leitungen.

7.2. Anschluß des Tastkontaktes

An den mit Taster gekennzeichneten Pfostenverbinder ist ein Taster (kein Schalter) oder Reed-Kontakt anzuschließen.

Der Anschluß des Tasters sollte über ein verdrilltes Leitungspaar erfolgen. Es reicht ein sehr dünner Querschnitt aus, da hier keine hohen Ströme fließen. Das Leitungspaar sollte nicht parallel zu Leitungen mit hohen Strömen und Impulsen (etwa Motorzuleitungen) im Modell verlegt werden. Die Leitungslänge sollte 75cm nicht überschreiten.

Vor der Montage eines Reed-Kontaktes die Vorzugsrichtung des Reed-Kontaktes ermitteln, damit ein sicheres Ansprechen gewährleistet ist. Vorsicht beim Biegen der Anschlußdrähte eines Reed-Kontaktes, denn diese brechen leicht.

Beachten Sie den maximalen Abstand des Magneten zum Reed-Kontakt bei der Montage. Mehr als 1,5mm kann zu Problemen beim Ein- oder Ausschalten führen. Dies hängt wesentlich von der Stärke des Magneten ab.

7.3. Schutz

Um das Modul gegen Feuchtigkeit zu schützen, empfielt es sich, das Modul mit Polyurethan-Lack-Schutzlack (z.B. Kontakt 70) zu überziehen. Bitte kleben Sie jedoch voher den Pfostenverbinder für den Kontackt, den die Löt-Pads für die Anschlußkabel ab.

Ein Einschrumpfen mit Schrumpfschlauch ist möglich.

8. Funktion

8.1. Einschalten

Vorsichtsmaßnahmen

Treffen Sie die üblichen Sicherheitsvorkehrungen beim Einschalten von Stromversorgungen in Modellen.

Schalten Sie den Sender vorher ein. Kontrollieren Sie die Gasstellung.

Betätigen Sie den Kontakt kurz bzw. nähern sie den Magneten kurz an den Reed-Kontakt. Nun ist das Modul im Zustand EIN. Die LED leuchtet.

8.2. Ausschalten

Ausschalten von induktiven Lasten

Schalten Sie keine direkt angeschlossenen, induktiven Lasten (große Motoren, Transformatoren) im laufenden Betrieb aus. Dadurch kann das Modul zerstört werden, wenn der maximale Schaltstrom überschritten wird.

Betätigen Sie den Kontakt kurz bzw. nähern sie den Magneten kurz an den Reed-Kontakt. Nun ist das Modul im Zustand AUS. Die LED ist dunkel.

8.3. Vermeidung von ungewolltem schnellen Ein-Aus-Ein

Zwischen den Schaltvorgängen AusEin und dann wieder EinAus (oder auch umgekehrt) muss eine Zeit von wenigen Sekunden verstreichen, bevor der zweite Schaltvorgang ausgeführt werden kann. Dies ist keine Fehlfunktion, sondern so beabsichtigt, um die Bedienung mit einem Magneten sicherer zu gestalten.

8.4. Ruhe

Im ausgeschalteten Zustand verbraucht das Modul keinen nennenswerten Strom und kann dauerhaft am Akku verbleiben.

9. Varianten

Unterhalb einer Eingangsspannung von 4V ist kein gesicherter Betrieb mehr möglich. Daher ist es sinnvoll, eine Telemetriefunktion zur Unterspannungserkennung einzusetzen. Bei stark abnehmender Spannung ist daher sofort eine Rückkehr des Schiffsmodells zum Ufer angebracht. Anderfalls kann es zu einem totalen Stromausfall kommen.
Die Varianten unterscheiden sich in der max. Strombelastbarkeit. Dies wird durch eine unterschiedliche Anzahl von Leistungstransistoren erreicht. Diese können auch jederzeit nachbestückt werden.

9.1. Variante 30V/10A

Spannungfestigkeit

maximal 30V (LiPo: 6S)

minimale Betriebsspannung

5V

Strombelastbarkeit

maximal 10A (nur im Kurzzeitbetrieb: 10% ED S3)

Schaltstrom

maximal 3A (direktes Schalten von Verbrauchern)

Anzahl Leistungstransistoren

1

9.2. Variante 30V/20A

Spannungfestigkeit

maximal 30V (LiPo: 6S)

minimale Betriebsspannung

5V

Strombelastbarkeit

maximal 20A (nur im Kurzzeitbetrieb: 10% ED S3)

Schaltstrom

maximal 5A (direktes Schalten von Verbrauchern)

Anzahl Leistungstransistoren

2

9.3. Variante 30V/30A

Spannungfestigkeit

maximal 30V (LiPo: 6S)

minimale Betriebsspannung

5V

Strombelastbarkeit

maximal 30A (nur im Kurzzeitbetrieb: 10% ED S3)

Schaltstrom

maximal 10A (direktes Schalten von Verbrauchern)

Anzahl Leistungstransistoren

3

9.4. Variante 30V/40A

Spannungfestigkeit

maximal 30V (LiPo: 6S)

minimale Betriebsspannung

5V

Strombelastbarkeit

maximal 40A (nur im Kurzzeitbetrieb: 10% ED S3)

Schaltstrom

maximal 15A (direktes Schalten von Verbrauchern)

Anzahl Leistungstransistoren

4

9.5. Variante 30V/50A

Spannungfestigkeit

maximal 30V (LiPo: 6S)

minimale Betriebsspannung

5V

Strombelastbarkeit

maximal 50A (nur im Kurzzeitbetrieb: 10% ED S3)

Schaltstrom

maximal 20A (direktes Schalten von Verbrauchern)

Anzahl Leistungstransistoren

5

10. Betrieb

10.1. Einsatzbereich

Die unter Varianten angegebenen Grenzen hinsichtlich Spannungsfestigkeit und Strombelastbarkeit sind unbedingt einzuhalten. Beachten Sie die unterschiedlichen Varianten.

Unterspannung
Ein gesicherter Betrieb unterhalb von 5V ist nicht gegeben. Vor allem wird unterhalb dieser Schwelle nicht die volle Strombelastbarkeit erreicht.
Beachten Sie unbedingt die Anweisungen unter Erste Inberiebnahme.

10.2. Sicherheit

Die üblichen Sicherheitsvorkehrungen im Betrieb mit ferngesteuerten Modellen, insbesonder Schiffsmodellen sind einzuhalten.
Beachten Sie alle folgenden Hinweise zum Betrieb.
Eine Verwendung des Moduls in Rennbooten oder Flogmodellen ist nicht zulässig.
Das Modul darf nicht in Kontakt mit Wasser, Wasserdampf oder anderen Flässigkeiten kommen. Wasser oder Wasserdampf bzw. andere Flüssigkeiten können zu einem Totalausfall und damit zu einem Modellverlust sowie Personenschäden führen.
Das Modul verbraucht im Ruhezustand nur sehr wenig Strom. Trotzdem darf ein dauerhafter Anschluß an einen unüberwachten Akku nicht erfolgen. Hier besteht Brandgefahr! Gefahr von Personenschäden!
Beim Betrieb ist die Erwärmung des Moduls zwingend zu überwachen! Eine Überhitzung kann zu einem Totalausfall und damit zu einem Modellverlust führen. Gefahr von Personenschäden!
Die Spannunsgversorgung ist Moduls ist im Betrieb zu überwachen. Bei Unterspannung kann das Modul abschalten oder bei gleichzeitiger hoher Stromaufnahme überhitzen und so zu einem Totalausfall und damit zu einem Modellverlust sowie Personenschäden führen
Die erforderlichen Kabelquerschnitte für die Verbindung mit dem Akku und auch mit dem elektrischen Verbraucher sind unbedingt einzuhalten. Hier besteht Brandgefahr. Gefahr von Personenschäden!
Beim Betrieb ist der maximale Stromdurchfluß zu begrenzen und zu überwachen. Ein zu langer und zu hoher Stromfluß kann zu einem Totalausfall und damit zu einem Modellverlust sowie Personenschäden führen.
Das Modul ist nicht kurzschlußfest. Ein Kurzschluß führt zu einem Totalausfall und damit zu einem Modellverlust sowie Personenschäden.
Der maximale Schaltstrom ist ist unbedingt einzuhalten und darf nicht überschritten werden. Ein zu hoher Schaltstrom kann zu einem Totalausfall und damit zu einem Modellverlust sowie Personenschäden führen.
Die Kapazitäten (Elkos, Siebelkos) am Ausgang des Moduls, etwa in Fahrtreglern (Stellern) für Motoren, dürfen 10.000µF nicht überschreiten. Zu hohe Kapazitäten können zu einem Totalausfall und damit zu einem Modellverlust sowie Personenschäden führen.
Das Modul darf keinen Vibrationen ausgesetzt werden. Treffen Sie entsprechende Vorkehrungen zu einem vibrationsgeschützten Einbau. Zu starke Vibrationen können zu einem Totalausfall und damit zu einem Modellverlust sowie Personenschäden führen.
Das Modul darf nur innerhalb eines Temperaturbereiches von -10°C bis +55°C betrieben werden. Ein Betrieb außerhalb dieses Bereiches kann zu einem Totalausfall und damit zu einem Modellverlust sowie Personenschäden führen.

11. Aufbau

Der Bausatz enthält alle Einzelteile zum Aufbau des Moduls.

11.1. Schrittweise Anleitung

Für den Zusammenbau sind keine Spezialkentnisse oder Spezialwerkzeug erforderlich. Es sollte jedem Modellbauer gelingen.

Werkzeuge und Hilfsmittel
Benutzen Sie einen feinen und geregelten Lötkolben von mindestens 25W Leistung (bei Lötstationen bbis 80W). Benutzen Sie nur Elektroniklot mit einer Flussmittelseele von 0,5mm bis 1mm Stärke. Verwenden Sie zum Abschneiden der überstehenden Bauteildrähte einen Elektronikseitenschneider. Schneiden Sie die Drähte auf der Unterseite der Platine knapp über des Lötpunktes ab.

Löten Sie alle Bauteile wie angegeben auf. Hierzu muss ein ausreichend starker Lötkolben verwendet werden. Achten Sie auch auf eine hohe Löttemperatur (400 °C) und eine kurze Lötdauer.

Bei zu langer Lötdauer können die Bauteile zerstört werden.

11.1.1. Bestückung

Die Bestückung erfolgt aus praktischen Gründen von kleinen und niedrigen Bauteilen zu größeren höheren Bauteilen. Alle Bauteile werden von der Oberseite der Platine bestückt. Hier ist auch ein Bestückungsaufdruck zu sehen.

Beachten Sie den Fehler im Bestückungsaufdruck: die Bezeichnungen R4 und R5 sind vertauscht.
onoff simple parts01 1
Abbildung 3. Oberseite (ohne Leiterbahnen)
onoff simple parts02 1
Abbildung 4. Oberseite (mit Leiterbahnen)
Dioden

Die beiden Dioden D1 und D2 dürfen nicht verwechselt werden. Identifizieren Sie die Dioden anhand der Bilder.

Die Dioden müssen auch in einer bestimmten Richtung eingebaut werden. Die Kathode ist jeweils beim Strich auf dem Gehäuse bzw. dem zusätzlichen Strick im Bestückungsaufdruck.

D1

(1N4148 oder SD103)

simple d1
Abbildung 5. Diode D1 bestückt
D2

Z-Diode 18V

Hinweis: Diese Z-Diode ist auf der Stückliste aufgeklebt. Sollte sie sich gelöst haben oder andere Zweifel bestehen, um welches Bauteil es sich handelt, löten Sie die Z-Diode nicht ein und klären Sie die Fragen zunächst.

simple d2
Abbildung 6. Diode D2 bestückt
Widerstände

Die Widerstände lassen sich eindeutig an ihrer Farbcodierung für den Widerstandswert erkennen. Das Schema bezeichnet man als Farbcode

R1

33K orange-orange-orange

simple r1
Abbildung 7. Widerstand R1 bestückt
R2

1M braun-schwarz-grün

simple r2
Abbildung 8. Widerstand R2 bestückt
R3

27K rot-lila-orange

simple r3
Abbildung 9. Widerstand R3 bestückt
R4

330K (Beschriftung R5) orange-orange-gelb

Bitte beachtenm Sie die falsch positionierte Beschriftung von R4 (fälschlicherweise mit R5 vertauscht) und identifizieren Sie die korrekte Position auch anhand des Fotos.
simple r4
Abbildung 10. Widerstand R4 bestückt
R5

1M (Beschriftung R4) braun-schwarz-grün

Bitte beachtenm Sie die falsch positionierte Beschriftung von R5 (fälschlicherweise mit R4 vertauscht) und identifizieren Sie die korrekte Position auch anhand des Fotos.
simple r5
Abbildung 11. Widerstand R5 bestückt
R6

680 blau-grau-braun

simple r6
Abbildung 12. Widerstand R6 bestückt
R7

1K braun-schwarz-rot

simple r7
Abbildung 13. Widerstand R7 bestückt
Kondensatoren

Der Kondensator C1 ist ein _Elektrolykondensator und muss in einer bestimmten Richtung eingebaut werden. Auf dem Gehäuse ist ein andersfarblicher Strich mit einem kleiner - Zeichen auf der Seite, wo das entsprechende Beinchen ist. Dies muss in die Bohrung, die ebenfalls mit - gekennzeichnet ist.

C1

47µF

simple c1
Abbildung 14. Kondensator C1 bestückt
C2

100nF

simple c2
Abbildung 15. Kondensator C2 bestückt
Transistoren

Die Transistoren T9, T2 und T1 sind leicht verwechselbar. Auf der flachen Seite des Gehäuses steht die Bezeichnung. Benutzen sie ggf. eine Lichtlupe, um die Schrift eindeutig zu erkennen.

Beachten Sie auch die korrekte Einbauposition anhand des Bestückungsaufdrucks. Wichtig: abgeflachte Seite des Gehäuses.

T9

VP2106

simple t1
Abbildung 16. Transistor T9 bestückt
T2

2N7000G

simple t3
Abbildung 17. Transistor T2 bestückt
T1

J111

simple t2
Abbildung 18. Transistor T1 bestückt
T3

entfällt

An dieser Stelle empfiehlt es sich, zunächst den Reed-Kontakt (Taster) und die LED anzuschließen (s.a. Externe Anschlüsse). Wenn das erfolgt ist, kann auch ein erster Funktionstest gemacht werden, bevor die folgenden Transitoren eingebaut werden.

Achten Sie auf die korrekte Einbaurichtung der Leistungstransistoren (s.a. Bild). Die Metallfläche der Leistungstransistoren muss zum Vin-Anschluss zeigen.

T4 - T8

AOI21357

Bauen Sie diese Leistungstransistoren schrittweise ein: nach einem ersten Zwischentest (s.u.) ohne diese Transistoren, löten Sie zunächst nur einen ein und testen Sie wieder. Erst danach fahren Sie mit den weiteren Leistungstransistoren fort.

simple fet
Abbildung 19. Einer der Transistoren T4 - T8 bestückt

11.1.2. Externe Anschlüsse

Die Platine hat Anschlusspärchen für den Reed-Kontakt und für die LED. Auf den folgenden Fotos ist die LED auf der Platine verlötet und der Kontakt mit einem Pfostenverbinder angeschlossen. Dies ist nur für diese Anleitung so geschehen und hängt stark von der konkreten Einbausituation ab. Beides kann auch mit einem zweiadrigen Kabel verlängert werden, um die Bauteile an gut zugänglichen bzw. sichtbaren Stellen im Modell einzubauen.

Reed-Kontakt oder Taster

Hinweis: um Transportschäden zu reduzieren, ist der Reed-Kontakt auch auf der Stückliste aufgeklebt.

Der Reed-Kontakt hat einen Glaskörper. Dieser ist recht empfindlich und zerbricht bei starker mechanischer Beanspruchung leicht. Daher die Anschlussdrähte nur sehr vorsichtig abwinkeln.

Löten Sie an den Reed-Kontakt ein dünnes zweiadriges Kabel und verbinden Sie dies mit der Platine. Die Polung ist dabei egal.

Bei einer größeren Kabellänge (> 10cm) sollte ein verdrilltes Kabel verwendet werden.

simple reed
Abbildung 20. Anschluss Reed-Kontakt
simple reed2
Abbildung 21. Anschluss Reed-Kontakt
Kontroll-LED

Auf Polung achten: abgeflachte Seite oder kurzes Beinchen zu den Leistungstransistoren gerichtet. Eine falsch herum gepolte LED geht nicht kaputt, sondern leuchtet dann einfach nur nicht.

simple led1
Abbildung 22. Anschluss LED
simple led2
Abbildung 23. Anschluss LED

Die Zuleitung zur LED kann auch mit einem dünnen kabel verlängert werden.

Zuleitungen

Der Anschluß der Zuleitungen erfolt auf den Pads auf der Unterseite der Platine. Achten Sie auch den erforderlichen Querschnitt.

11.2. Erste Inberiebnahme

Die erste Inbetriebnahme muss unbedingt

  • ohne Verbraucher

  • mit einem Labornetzteil mit einstellbarer Spannung und Strombegrenzung

erfolgen. Am Ausgang des Moduls schließen Sie ein Multimeter als Spannungsmesser an.

Stellen Sie ein:

  • Spannung: 8V

  • Strombegrenzung: 50mA

Schließen Sie erst jetzt das Modul eingangsseitig an das Labornetzteil an. Die Strombegrenzung des Labornetzteils darf nicht ansprechen. Der Stromverbrauch sollte in der Anzeige nicht messbar sein.

Führen Sie erst nun die Einschalt- und Ausschaltsequenz aus und beobachten Sie die Ausgangsspannung bzw. LED.

Zwischentest während des Bauens

Wird ein Zwischentest während des Bauens ohne die Leistungstransistoren durchgeführt, so kann amn Ausgang zwar keine Spannung festgestellt werden, jedoch muss die Funktion anhand der LED beobachtet werden können.

Dieser Zwischentest schützt vor einem Zerstören der teuren Leistungstransistoren und erleichtet ggf. die Fehlersuche.

Bauen Sie erst dann das Modul in ein Modell ein, wenn Sie sich von der einwandfreien Funktion überzeugt haben.

12. Kontakt

13. Stückliste

D1

(1N4148 oder SD103)

D2

Z-Diode 18V

R1

33K orange-orange-orange

R2

1M braun-schwarz-grün

R3

27K rot-lila-orange

R4

330K (Beschriftung R5) orange-orange-gelb

R5

1M (Beschriftung R4) braun-schwarz-grün

R6

680 blau-grau-braun

R7

1K braun-schwarz-rot

C1

47µF

C2

100nF

T9

VP2106

T2

2N7000G

T1

J111

T4 - T8

AOI21357

Reed

Kontakt

LED

Led

Platine

Platine